Feuerwehr Raderach rückte 2024 zu 17 Einsätzen aus

Bei 17 Einsätzen in 2024 (2023: 16 Einsätze) sprach Abteilungskommandant Niklas Bieser von einem durchschnittlichen Jahr. Hingegen haben sich die Einsatzstunden mit 408 Stunden im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt. Zusammen mit den Stunden für den Übungsdienst, die Aus- und Fortbildung sowie Brandsicherheitswachdienste ergaben sich für das Jahr 2024 insgesamt 1.998 ehrenamtliche Einsatzstunden.
Auf ein spannendes Jahr 2024 in der Jugendfeuerwehr blickte Jugendwart Nico Bührer zurück. Höhepunkte für die drei Mädchen und vier Jungen war die Sommerfreizeit mit den anderen städtischen Feuerwehrabteilungen sowie die 24-Stunden-Übung, bei der sie Einblick in den Alltag einer Berufsfeuerwehr erhielten. Darüber hinaus sammelten sie Altpapier und unterstützten Amnesty International beim Bücherflohmarkt.
Viele interessante Einblicke in die Aktivitäten der Feuerwehr außerhalb von Einsätzen und Übungen gab die Bilderpräsentation von Schriftführerin Elena Schönegg. Dazu gehörten unter anderem der Besuch der Partnerfeuerwehr aus Hamburg-Kirchdorf und das traditionelle Maifest.
Wahlen, Beförderungen und Ehrungen
Martin Groll wurde bei der Hauptversammlung einstimmig zum stellvertretenden Abteilungskommandanten gewählt.
Soraia Rodrogies und Mario Schroth wurden für ihre erbrachten Leistungen zur Feuerwehrfrau und zum Feuerwehrmann ernannt. Oliver Ruther und Marvin Schupp wurden zu Oberfeuerwehrmännern und Pascal Müller zum Hauptfeuerwehrmann befördert. Außerdem wurden Nico Bührer und Tobias Vogler zu Oberlöschmeistern und Marina Stöhr zur Hauptlöschmeisterin sowie Ralf Bieser zum Hauptlöschmeister ernannt.
Für seine 15 Jahre aktiven Feuerwehrdienst erhielt Niklas Bieser das Feuerwehrehrenzeichen in Bronze und Marina Stöhr wurde für 25 Jahre Feuerwehrdienst mit dem Feuerwehrehrenzeichen in Silber ausgezeichnet.
Bürgermeister Dieter Stauber und Werner Späth, stellvertretender Kommandant, bedankten sich für das ehrenamtliche Engagement in der Feuerwehrabteilung Raderach. Durch den Klimawandel, so Stauber und Späth, komme es immer häufiger zu Starkregenereignissen in Friedrichshafen und den Nachbargemeinden. Dadurch seien die Einsatzkräfte der Feuerwehr immer häufiger gefordert.